TROTZ ALLER THERAPIE

Von Christopher Durang.

In Durangs Stück gibt es nur Therapeuten und Therapierte. Prudence, eine spröde Journalistin, und Bruce, ein bisexueller Anwalt, beide um die Dreißig, gehören zur zweiten Gruppe. Sie haben sich auf Bruces Kontaktanzeige hin in einem Restaurant getroffen. Als Bruce der zimperlichen Prudence sogleich eröffnet, er habe einen homosexuellen Liebhaber namens Bob und zudem, um seine Gefühle »herauszulassen', hemmungslos vor ihr zu weinen beginnt, kommt es zum Missklang. Beide beschimpfen sich, schütten sich gegenseitig ein Glas Wasser ins Gesicht und eilen frustriert auseinander: Zu ihren Therapeuten! Prudence geht zu dem virilen Dr. Framingham, der bereits mit ihr geschlafen hat und immer noch sehr an ihr interessiert ist, aber ein lausiger Liebhaber und Therapeut zu sein scheint. Bruce bezieht Therapie von Mrs. Wallace, einer Psychologin, die, unter zu hohem Blutzuckerspiegel leidend, ständig auf falschen Hirnbahnen nach Worten sucht. Von den fragwürdigen Ratschlägen ihrer Therapeuten angeleitet, stolpern Bruce und Prudence von einer unmöglichen Situation in die nächste. Und auch die Therapeuten tun das ihre, um das Chaos zu vollenden.


Fotos von den Aufführungen am 4. und 18. Juni finden Sie unter:

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